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Angelleinen, elastische Stuhlrückenlehnen, die Liste der Produkte ist lang. Das Thema Nachhaltigkeit dabei eine Herzensangelegenheit.
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Egal wo man sich umhört, der Nachhaltigkeitsgedanke ist schon lange bei den meisten Ausstellern präsent, aber in den Köpfen der Kunden scheint das tatsächlich erst in den vergangenen ein bis zwei Jahren angekommen zu sein, sagt Jürgen Drescher vom Texprocess-Aussteller Gütermann. Hier geht es um die Garnherstellung.
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Nach eigenen Angaben gibt es wahrscheinlich keinen italienischen und französischen Luxuswarenhersteller, der nicht das Garn vom Hersteller aus Gutach-Breisgau nutzt. Was allerdings die Nutzung des Begriffs „Nachhaltigkeit“ bei einigen der Wettbewerber angeht, da ist der Managing Director kritisch.
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In zwei Jahren sei eine 180 Grad-Wende nicht zu schaffen. Diese Zeit braucht es beim belgischen Heimtextil-Aussteller Libeco nicht. Das Unternehmen gibt es bereits seit 1858. Die textilen Stoffe für Gardinen, Möbel, Bettwäsche oder Kleidung sind bereits nachhaltig, verdeutlicht Sales Manager Lieven Ostyn.
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Das Unternehmen legt Wert darauf, dass die Rohstoffe aus der Region kommen, dass bei der Herstellung Sonnenenergie genutzt wird und, dass Öko-Vorgaben mindestens erfüllt werden. Und die Nachfrage steigt, beispielsweise im Bereich Bioleinen.
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Nachhaltigkeit macht es den Herstellern nicht immer ganz einfach, aber Nachhaltigkeit ist machbar und vor allem gefragt.
Tim Kuchenbecker, Redaktion … Frankfurt